Discover and read the best of Twitter Threads about #WissZeitVG

Most recents (24)

Gestern habe ich mir die Sendung Campus und Karriere vom @Dlf_Forschung angehört. @DrKEichhorn @CzyIna, @FmBettina & Prof. Kunst diskutierten prekäre Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft. Frau Kunst hat dabei altbekannte und falsche Argumente vorgebracht. Ein 🧵
#ichbinhanna
Ihr könnt euch die Sendung hier anhören:
deutschlandfunk.de/campus-und-kar…
Prof. Kunst war Präsidentin der @HumboldtUni, bis das Berliner Hochschulgesetz #BerlHG reformiert wurde & sie zurücktrat. Ihr gefiel ein § nicht, der Anschlusszusagen für bestimmte Postdoc Stellen vorschreibt (2/24)
Arg 1:"Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften"
Nicht, wenn man sich die prekären Arbeitsbedingungen anschaut. Sowohl in STEM als auch in den Geisteswissenschaften sind die meisten Postdocs befristet beschäftigt #WissZeitVG
(3/24)
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OK, it's time for today's last segment: 4. Working (on) conditions in academia Image
This is the hardest part to talk about but it's important. I'll show you why: here is a list of my employments since 2014. Image
I'm sure you are aware of the German initiative #IchBinHanna and the continuing strikes at UK/US institutions against the exploitative working conditions in academia.
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Unser Wissenschaftssystem ist seit Langem krank und braucht dringend eine Generalüberholung. Obwohl seit über 2 Jahren gefühlt täglich über Wissenschaft geredet wird, hat kaum jemand die leiseste Ahnung, was in den Laboren und Bibs dieses Landes so alles abgeht.
Wem #ichbinhanna oder #WissZeitVG was sagt, ist entweder selbst betroffen oder hält es für Akademiker-Mimimi. Die Mehrheit hat noch nie davon gehört. So kriegt auch niemand mit, wieviel der 34 Milliarden € Steuergeld für Forschung eigentlich systematisch verplempert werden.
Das Thema "Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft" geht tatsächlich jeden einzelnen von uns an, aber es ist komplex. In 30 Minuten Sendezeit konnten wir bei #maithinkX nur die Basics behandeln. Aber immerhin haben wir das Thema überhaupt ins TV bekommen.
maithinkx.de/folge11
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1/13 Warum überhaupt ein Auslandsstipendium? Die Währung von Wissenschaftlys sind Zitationen ihrer Publikationen, Auslandserfahrung, Drittmittel, Lehre. Mit einem Auslandsstipendium konnte ich mich vor der tickenden Uhr des #WissZeitVG wegducken und eine Menge Punkte sammeln.
2/13 Außerdem wollte ich das Fach wechseln, bei Bewerbungen auf Postdocstellen wäre ich nicht mal bis zu den Interviews gekommen, da fachfremd. Der Deal war: ich gehe mit einem Miniprojekt für 6 Monate nach Frankreich, nehme dort zusätzlich an einer Expedition teil,
3/13 um Proben für ein anschließendes Projekt zu nehmen. Das Geld musste ich über Anträge selbst auftreiben. Mein Kurzstipendium konnte ich nur mit Abschlusszeugnis antreten, daher schrieb ich meine Dissertation in 10 Tagen runter – meine 100h Arbeitswochen.
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1/7 Warum eigentlich diese Selbstausbeutung? Forschen und Entdecken hat eine Magie (zumindest für mich). Es ist nicht einfach nur ein Lohnverhältnis, wir Forschys sind mit Liebe, Leidenschaft und Idealismus dabei, weil uns der Wert von Wissen für uns und unsere Welt bewußt ist.
2/7 Wir haben von Spitzenforschung der Vergangenheit profitiert und daher den Anspruch, das in bester und gewissenhaftester Weise fortzuführen und weiterzugeben. Wir empfinden unsere Arbeit als sinnstiftend.
3/7 Auf meiner ersten Schiffsexpedition hat es mich erwischt: es fühlte sich anders, wichtig, bedeutend an. Auf einem Boot alleine da draußen auf dem Meer dem Ozean seine Geheimnisse entlocken. Sich dreckig machen, schweres Gerät bewegen, müde und zufrieden ins Bett fallen. !B Man sieht zwei Personen in leuchtend-oranger Regenkleidung m
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1/7 Wie ist @Ichbin_Hanna entstanden? Vor ca. 1,5 Jahren veröffentlichte das @BMBF_Bund einen animierten Imagefilm mit der fiktiven Forscherin Hanna, um die Vorzüge toxischer Arbeitsbedingungen schönzureden. Es wurde suggeriert das #WissZeitVG verhindere, dass hochqualifizierte
2/7 Forschys das Wissenschaftssystem „verstopfen“ (ja, der Wortlaut) und Platz für den Nachwuchs entsteht. Dabei wird „Qualifizierung“ für die Zeit zwischen Promotion und Professur gerne immer so ausgelegt wie es passt: man ist noch nicht genug ausqualifiziert,
3/7 wenn es um Befristung, Teilzeit oder Herabstufung im Tarifvertrag geht und man ist schon genug qualifiziert, wenn es darum geht eine möglichst hohe Arbeitslast, Konferenzorganisation, Lehr- und Betreuungsverantwortung oder die alleinige Umsetzung von Großprojekten zu stemmen.
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1/7 Heute geht es um die Arbeitsbedingungen & Karrieregestaltung in der Wissenschaft. Jede Hanna-Geschichte ist anders, daher lade ich alle herzlichst ein hier zu kommentieren. !B #IchBinHanna #IchBinReyhan #WasPostdocsWollen
@DrKEichhorn @LadyBitchRay1 @AmreiBahr @SebastianKubon Das Foto zeigt eine animierte Forscherin im weißen Kittel,
2/7 Vorweg: es ist ein Privileg Entdeckungen zu machen und zu teilen, flexibel zu arbeiten und sein Projekt selbst zu gestalten, auf Expeditionen zu gehen, wilde Tiere und Naturgewalten zu erleben, sich auf Konferenzen mit seinesgleichen auszutauschen, Wissen zu (er)schaffen.
3/7 Aber vermutlich habt ihr schon den vielen befristeten Arbeitsverträgen, unzählige Überstunden und Existenzängsten gehört, die spätestens seit #IchBinHanna in die Öffentlichkeit getragen werden.
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Aus der Kategorie „Was mich nachts um den Schlaf bringt“: Folgendermaßen rechtfertigt das Bundesministerium für Bildung und Forschung die nicht stattfindende Anrechnung des Corona-Jahrs für Hilfskräfte. Alles hieran ist unvorstellbar falsch:
1. besonders im Bereich der digitalen Lehre haben Hilfskräfte Überstunden geleistet, um den erhöhten Anforderung ihrer digital unterqualifizierten Vorgesetzten nachzukommen.
2. Praktika, die Arbeit an Abschlussarbeiten etc. mussten ruhen, den wichtigen Auslandsaufenthalten nicht nachzukommen, selbst einfache Bibliotheksbesuche waren nicht möglich. Dies hat bei gleichbleibenden Befristungsdauer dazu geführt, ….
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In wenigen Tagen endet die Wahlperiode, Zeit für eine Bilanz von @AnjaKarliczek als Bundesbildungsministerin. Ich habe ein paar Lowlights ihrer „Leistungen“ zusammengestellt.

#Karliczek hat fast #Scheuer-Qualität. Ein Thread. (1/22)

#Aufbruch #keinWeiterSo
Womit bleiben Sie eigentlich im Gedächtnis, Frau Karliczek?

Vier Antworten 👇

(2/22)
Karliczek und ihre Scheinargumente gegen die #EheFürAlle.

Oder wie Claudia Roth sagt: „Frau Karliczek antwortet wie sie will.“

(3/22)
#Aufbruch #keinWeiterSo
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Es fehlt nicht an „Gegenreden“ zu #IchbinHanna. Die wenigsten adressieren jedoch die vorgebrachte Kritik. Auch der Text von Reinhard Jahn weist typische Elemente einer Rhetorik auf, die mehr auf Effekt als auf Argument setzt. Ein Thread 🧵⬇️
Der Text beginnt bereits mit zwei Formulierungen, die nicht recht zusammenpassen wollen. Es ginge, behauptet er, in der Kritik „einiges durcheinander“. Das Durcheinander will Jahn aber nicht einordnen, sondern die Debatte „auf den Boden der Realität“ zurückholen. Diese sei 1/x
außerdem „zunehmend von Partikularinteressen geleite[t]“. Schon im ersten Absatz inszeniert Jahn also einen dreifachen Mangel: Unordnung, Realitätsverlust und Instrumentalisierung der Debatte. Das sind schwerwiegende Anschuldigungen. Belegt werden sie nirgends. 2/x
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Heute Abend lief die Tagesschau mit kurzem Einspieler vom BMBF zum jüngsten IPCC-Bericht und diese #IchBinHanna muss sich in Folge einfach mal kurz Luft machen: 1/?
#IchBinHanna|s forschen u.a. zum Insektensterben, zum Klimawandel, zur Diskriminierung, zum Wohlstandsgefälle, zur Polarisierung der Medien, zu den Auswirkungen von Technologienutzung und Sozialen Medien, zur Wissenschaftskommunikation u.v.m. 2/
Alle diese Probleme sind heute wichtiger als je zuvor. Doch in den Augen vom BMBF/CDU sind dies keine "richtigen" Wissenschaften. Sie produzieren keine Innovation, keine Produkte für einen Markt, sind nicht Teil von Wertschöpfungsketten.
Stattdessen zeigen sie Probleme auf. 3/
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#IchBinHanna und trotz früher fachlicher Erfolge im Studium habe ich mich als Arbeiter*innen-Kind lange nicht getraut über eine Promotion nachzudenken.

Trotz (anfänglicher) BAföG-Förderung brauchte ich, um mir in einer Uni-Stadt Leben und Wohnen leisten zu (1/x)
können, immer auch Nebenjobs. Nach Ende der BAföG-Förderung waren es 3-5 Jobs je Semester. Von Stipendien hatte ich als #ErsteAnDerUni ohnehin zu spät erfahren, um mich noch zu bewerben. Ab meinem zweiten Semester arbeitete ich u.a. als (2/x)
Stud. Hilfskraft an meiner Uni. Dort habe ich früh gelernt, wie prekär an deutschen Hochschulen (fast) alles jenseits der Professur ist. Zeitweise wurde ich von einem Vorgesetzten (Lehrstuhlinhaber) an 1 externen Privatdozenten „verliehen“. (3/x) Der hatte ja keinen Ressourcen.
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#IchBinHanna. Das ist meine Geschichte: Ich bin Neurowissenschaftlerin an einer deutschen Universität. Ich habe mit magna cum laude promoviert. Ich forsche an der Pathogenese Multipler Sklerose und inflammatorisch induzierter Neurodegeneration. Darüber hinaus übernehme ich sog.
Daueraufgaben. Das heißt ich bin u.a. in der Lehre tätig, im Wissenschaftsmanagement und betreue Abschlussarbeiten. Ich bin keine Nachwuchswissenschaftlerin, sondern eine hochqualifizierte Fachkraft, die zum Erkenntnisgewinn und zur Ausbildung der nächsten Generation beiträgt.
Im September werde ich nach 2 Jahren von 80% wieder auf 65% runtergestuft und unterschreibe den 8. Vertrag in 9 Jahren. Dieser geht dann noch 10 Monate. In den 9 Jahren Anstellung an einer Universität wurde ich für meine Arbeit noch nie Vollzeit bezahlt, obwohl ich natürlich
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Sollten sich Professor*innen zu #IchBinHanna äußern? Ja, sollten sie - aus einem simplen Grund: Ihre Arbeit an der Uni ist zugleich ihr Auftrag, diese Institution mitzugestalten. Daher ein paar (persönlichere) Überlegungen zur aktuellen Debatte um das #WissZeitVG:
Nach Erhalt der Ernennungsurkunde stand ich unter dem kurzzeitigen Eindruck, es 'geschafft' zu haben - begünstigt wohl auch durch lange Ungewissheit und Zweifel gegenüber dem eingeschlagenen Weg. Heute sehe ich: Der damalige Eindruck war durchaus fatal.
Denn aus ihm hätte sich eine folgenschwere Verklärung des eigenen Werdegangs entwickeln können. Wer meint, es 'geschafft' zu haben, neigt womöglich dazu, anderen die Härten aufzubürden, die man angeblich selbst durchleben musste. Ja mehr noch:
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Die psychologisierende Individualisierung von strukturellen Problemen, die es politisch zu gestalten gälte, ist schlimm-schlechte, leider aber wirksame Politik.
#IchBinHanna #WissZeitVG
1/n
solche Beratung- und Betreuungsgespräche finden vielfach statt (sicherlich ginge da mehr), die PhD's und PostDocs wissen ziemlich genau, wie schlimm es um ihre Zukunftschancen in academia steht und wie die Alternativen dazu sind 2/n
das Problem liegt in der strukturellen Erzeugung von hazard und dem politisch gewollten Nadelöhr zur Entfristung. anders gesagt: wenn german academia die junior faculty so berät, dass diese nüchtern-realistisch nach Chancen auf Entfristung entscheiden, kollabiert das System 3/n
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Heute mal ein längerer Thread zu BEGUTACHTUNGEN, am Bsp. DFG-Antrag – einem zugegeben kleinen Seitenaspekt von #IchbinHanna, der aber schnell zum Kern der Sache führt. (1/13)
Wiss. Mitarbeiter*innen im Mittelbau sollen, in der Idealvorstellung des @BMBF_Bund, zur Finanzierung der eigenen Stelle (!) ab einem bestimmten Punkt Drittmittel einwerben, z.B. bei der DFG. (2/13)
Man soll also einen Antrag von ca. 20 S. einreichen. Der wird unter Qualitätsaspekten begutachtet. Die Mittel fließen im Bewilligungsfall für die Dauer des beantragten Forschungsprojekts, z.B. 3 Jahre, und kommen letztlich aus dem Bundeshaushalt. (3/13)
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Here's a thread about #ichbinHanna for those who'd like to know more about the situation for academics in Germany, and the massive casualization problem Germany has. 1/
Casualization - the phenomenon of tasks that are stably necessary in the long-term being systematically carried out by people on temporary contracts - is a huge issue in Germany. 2/
This is not a new situation. There are - to a first approximation - no permanent jobs for academics in Germany below the full professor level. 3/
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In meinem Arbeitsbereich @FU_Berlin trage ich Verantwortung für mehrere #Hanna's. Zusammen mit Predoc-WiMis - vielleicht #FutureHannas - sind sie zentral für Lehre und Forschung an unserem Institut (1/6)
Sie haben diverse akademische, soziale & kulturelle Hintergründe & damit ungleiche Chancen im neoliberalen Wissenschaftssystem. Gemeinsam ist ihnen die generelle Unsicherheit & Unplanbarkeit ihrer beruflichen & persönlichen Zukunft: onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.111… (2/6)
Multiple Exzellenzprogramme & Reformen der letzten 20 Jahre haben - wenn man wollte - Öffnungen für mehr #Diversität in der Wissenschaft geschaffen. Gleichzeitig arbeitet Wissenschaftspolitik systematisch am erneuten Ausschluss der hier gewonnenen #Hanna's & #FutureHanna's: (3/6)
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#HannaimBundestag @AnjaKarliczek will „aufräumen“ und behauptet, das #WissZeitVG würde Dauerbefristungen vermeiden – die alte Story und die neue Story gemischt. „Wir brauchen ein Sonderbefristungsrecht für die Wissenschaft, denn die Wissenschaft ist besonders.“ /1
Die „persönliche Situation“ der Wissenschaftler:innen ist „manchmal unbefriedigend“. Aber das liegt nicht an dem Gesetz – „Das Gesetz ist ein Sündenbock“. Wer hat diese Rede verbrochen? – Weil das Gesetz dafür da ist, Befristungen zu verhindern, hat man jetzt neue Programme /2
aufgelegt, um Stellen zu entfristen. Hä? – „Wir erwarten, dass die Länder ihrer Verantwortung gerecht werden“, da hat sich @AnjaKarliczek „sehr deutlich geäußert“. Appelle: So wichtig. Denn: Die Hochschulen sind in der Verantwortung (Hoppla, nicht die Länder?) /3
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Los geht's #HannaimBundestag: @NicoleGohlke begründet den Antrag der Linken zu #IchBinHanna.
@NicoleGohlke fordert, dass der Qualifiktaionsbegriff im Gesetz nicht mehr missbraucht werden kann, angemessene Vertragslaufzeiten sowie Dauerstellen für Daueraufgaben. #IchBinHanna #HannaimBundestag
@NicoleGohlke: "Ein Sonderbefristungsrecht muss Grundlage sein für gute Arbeit oder es muss weg!" #IchBinHanna #HannaimBundestag
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Die letzte Woche habe ich versucht, für meine Uni aus der Erinnerung zu rekonstruieren, wie es bei uns zu dieser unseeligen Verschränkung von #WissZeitVG und der breiten Aussetzung von Entfristung kam, die jetzt in #IchbinHanna richtig sichtbar wird. 🧵🪡
Als ich 2006 hier als Wiss. Mitarbeiter angefangen habe, konnten die Profs. mit etwas Hartnäckigkeit noch Entfristungen lostreten, wenn sie sich sicher waren, jemanden unbedingt halten zu wollen. Das war ein Wahlrecht, aber nur für C4-Professor:innen.
Nicht wenige so Entfristete sind dann oft doch bald oder irgendwann berufen worden. Entfristung war also nicht der Weg in Trägheit, sondern Grundsicherung, um gute Kandidat:innen im System halten zu können. Auf Ratsstellen war man aber nicht am Institutsbudget beteiligt!
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Bildungspolitiker:innen und #IchBinHanna + #WissZeitVG: Hier eine kurze aktuelle Übersicht von Positionen, die sich in den letzten Tagen in Tweets und Antworten auf Anfragen niedergeschlagen haben. Wer noch Entscheidungshilfen für die #Bundestagswahl in 99 Tagen sucht!
Der ursprüngliche Thread zum Thema ist gestern schnell mit neuen Infos angereichert worden. Einige MdBs haben sich direkt eingeschaltet 👍. Dadurch wurde es aber etwas unübersichtlich. Deshalb hier die Kernpositionen auf neuestem Stand (Links im Anhang):
Am meisten hat @dieLinke gestern Positionen erklärt. @NicoleGohlke hat einen Antrag mit klaren Analysen verlinkt und darauf hingewiesen, dass es am Donnerstag im Bundestag eine Abstimmung gibt! Im Kern geht es der Linken um mehr Bundesmittel, Dauerstellen und Entprekarisierung.
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Versuche gerade die Positionen der bildungspolitischen Sprecher:innen der Parteien und Fraktionen zu #IchbinHanna auf Twitter zu recherchieren – mit zumindest einem Ergebnis, das ich mir nicht erklären kann.
@kaigehring (Grüne) hat die Debatte zumindest wahrgenommen und sich ermutigend geäußert, hier z.B. und hier
@KaczmarekOliver (SPD) wurde von @Antonios_Souris auf die Debatte aufmerksam gemacht und war prinzipiell für Entfristung, aber
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Die Antwort des @BMBF_Bund auf #IchbinHanna: Wir finden es ganz richtig, dass Wissenschaftler:innen sich 12 Jahre befristet qualifizieren und dann die Wissenschaft verlassen müssen. Aber Schuld sind natürlich die Hochschulen, denn die dürfen ja entfristen.
bmbf.de/de/ichbinhanna…
Der Text macht sehr deutlich, dass das BMBF die Hochschulen vor allem als Ausbildungsstätte von Hochqualifizierten für den sonstigen Arbeitsmarkt sieht: "Es sollen sich dort möglichst viele jüngere" Wissenschaftler:innen "fortentwickeln und sich dort qualifizieren."
#IchbinHanna
"Das Wissenschaftssystem als Tätigkeitsfeld hat […] Besonderheiten […] Es wird […] stark von Forschungsprojekten bestimmt, die eine bestimmte Laufzeit […] haben und damit per se befristet sind."

Ihr stellt doch auch nich für jede Gesetzgebung eigens befristete Leute an,oder?
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