Discover and read the best of Twitter Threads about #IchbinHanna

Most recents (24)

Ich weiß nun nicht, ob dieser kleine Thread nun gerade ein Beitrag zu #IchbinHanna ist, aber vielleicht hilft er dazu, ein anekdotisches Schlaglicht auf die Universitätsgeschichte der Bundesrepublik Deutschland zu werfen – mit speziellem Blick auf Arbeitsbedingungen. (1/13)
Ich bin beim Lesen alter Universitätsakten auf die Geschichte eines in seinem Fach sehr berühmten Professors gestoßen, dessen Name ich hier aus Datenschutzgründen nicht nennen will, der aber im betreffenden Fach noch immer einen großen Klang hat. (2/13)
In den 1950er Jahren wurde er von seiner ursprünglichen Hochschule abgeworben, um an der neuen das aufzubauen, was wir heute ein Exzellenzcluster nennen würden. Nicht weniger als europäische Ausstrahlung versprach man sich von ihm. (3/13)
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Guter Punkt und hat mich zum Nachdenken angeregt. Einer der Kritikpunkte an dem ganzen "Qualifikations"argument ist ja, dass nicht klar ist, was diese ominöse "Qualifikation" eigentlich sein soll, für die #IchbinHanna sich bis Mitte 40 auf befristeten Verträgen abrackern soll 1/n
Nehmen wir an, irgendjemand würde die Unis nun zwingen, einen Beispiellebenslauf zu veröffentlichen, dann ist das ein Drahtseilakt. Warum?
Eines der Probleme ist, dass derzeitige Profs teilweise bei schlechterer Quali. berufen wurden als heute von Kandidaten erwartet wird. 2/n
Sind die Anforderungen übertrieben hoch (5 nature paper, ERC grant, Preise für jede Karrierestufe), dann wird jede/r, der/die das nicht mehr erreichen kann, abbrechen. Folge davon -> Das System bricht zusammen, weil die Arbeitskraft für die Daueraufgaben nicht reicht. 3/n
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Ich gehöre zu einer sehr kleinen, glücklichen Minderheit an der Uni, die sagen kann: #IchBinNichtHanna Stellvertretend werden zB bei der Diskussion über das #BerlHG Leute wie ich als abschreckende Beispiele dargestellt. Wer sind denn Leute wie ich?
#IchbinHanna
1/x
Die unbefristeten Leute, die ich kenne,
- sind tragende Säulen in der Lehre
- vermeiden langfristigen KnowHow Verlust
- sorgen für reibungslose Übergänge bei LehrstuhlinhaberInnenwechsel
- engagieren sich in der akademischen Selbstverwaltung
- sind Sicherheitsbeauftragte

2/x
- kennen sich extrem gut mit administrativen Dingen bei der Uni und bei Mittelgebern aus
- schreiben an fast allen Projektanträge mit, selbst wenn sie nicht als PI erscheinen
- sind an der Antragsphase bei Stipendiaten mitbeteiligt
- sind ERASMUS+ Beauftragte

3/x
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Ihr habt das bestimmt schon tausendmal gehört, aber ich erzähl euch mal ein bisschen über die Pandemielage an Universitäten (wobei das zwischen den Städten und den Ländern variiert). [Thread]
Also zunächst ist das Problem, das seit 15 Jahren immer wieder angesprochen wird, nämlich die völlige Überlastung der Massenuniversitäten, die weder die Räumlichkeiten noch das Personal für die großen Studierendenzahlen hatten, nicht einfach weg.
Die sicherste Option auf Präsenzlehre wäre das Anbieten von klein gehaltenen Seminaren. Wie das geklappt hat? Nun, ich gebe dieses Semester gleich zwei Stück, einmal 100, einmal 85 Teilnehmer*innen. Mit beiden bin ich im Hörsaal.
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What does the new 🚦 #Koalitionsvertrag promise in terms of #education (policy)? (from early childhood to adults)?

Quite a few remarkable things (although most of them formulated quite "fluffily" so I'm curious to see what the actual laws will look like).

(Thread)
1st, recall that actually the federal gov is constitutionally NOT supposed to engage in education policy. The subnational Länder are responsible. Over the last years, however, there has already been a federalization/nationalization trend. The Ampel clearly wants to continue
(2/n)
Let's start with higherEd, research & development:

🚦 Promises:
1) increase public R&D spending to 3.5% of GDP (currently: 3.17). That's an ambitious target. From internat. perspective this would push Germany towards higher spenders.

(3/n)
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Es kann mir niemand erzählen, dass das Drittmittelwesen ein effizienter Weg zur Qualitätssicherung von Forschung ist - selbst dann nicht, wenn ich sehr wohlwollende Vorannahmen mache. Thread. #IchBinHanna #WissSystemFehler (1/17)
Angenommen, Begutachtungsverfahren sichern tatsächlich, dass die aussichtsreichsten Forschungsvorhaben eine Bewilligung erhalten. (Schon das ließe sich aus vielen Gründen anzweifeln, aber nehmen wir 'for the sake of the argument' an, dass es so ist). (2/17)
Nehmen zudem wir an, dass aussichtsreiche Forschungsvorhaben (d.h. die, bei denen sich prima facie damit rechnen lässt, dass sie exzellente Ergebnisse erzielen) sich auch wirklich als die besten entpuppen & sich nicht im Forschungsverlauf als nicht tragfähig erweisen o.ä. (3/17)
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In seinem lesenswerten Beitrag weist @MauSteffen im Blog von @JMWiarda zu Recht darauf hin, dass wir eine grundlegende Reform brauchen, um die Situation von #IchBinHanna zu verbessern – und dass die auch das Kapazitätsrecht umfassen muss. Was hat es damit auf sich? Thread. (1/11)
Kapazitätsverordnungen (KapVO) regeln, wie viele Studierende in einem Studiengang an einer Hochschule studieren können – und sollen. Warum brauchen wir sowas überhaupt? Das hängt am Grundgesetz (Art. 12, Abs. 1), das Freiheit zur Wahl von Beruf & Ausbildungsstätte sichert. (2/11)
Demnach könnten Studierende Studiengänge & Hochschulen frei wählen. Die KapVO regeln Angebot & Nachfrage nun in doppelter Hinsicht: Sie setzen der Zahl maximal aufzunehmender Studierender eine Grenze & bestimmen zugleich, was als optimale Auslastung gelten soll. (3/11)
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#IchBinHanna & mehrfach daran gescheitert, ein großes Drittmittelprojekt einzuwerben. Die umfangreiche in die Anträge & das Drumherum investierte Zeit fehlte für Lehre, Forschung & Privatleben. Erfahrungs-🧵 zum #WissSystemFehler Antrags(un)wesen. (1/19)
2019 habe ich bei drei Förderinstitutionen eine Juniorprofessur + Nachwuchsgruppe beantragt. Ich habe eine BMBF-Projektskizze, einen Vorantrag bei der Bosch-Stiftung, einen Vollantrag bei der Bosch-Stiftung und einen VW-Freigeist-Antrag geschrieben. (2/19)
Meine Motivation war eindeutig: Ich saß auf zwei halben E13-Stellen mit einander überlappenden Laufzeiten von je 2 Jahren & wollte meine Finanzierung längerfristig sichern. Obendrein wollte ich unabhängig forschen & mich auf meine Projekte konzentrieren können. (3/19)
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Das ist auf so vielen Ebenen problematisch:
- Mieses Angebot, ausgerechnet für eine Zielgruppe, die man vorgeblich fördern möchte.
- Es reproduziert Stereotype, die es vermeintlich bekämpfen will.
- Kernaussage: Wir tun doch schon was (reicht das etwa nicht?).
#IchBinHanna
- Man macht sich vor der eigenen wissenschaftlichen Community lächerlich, die solche leeren Marketingversprechen nämlich durchschaut. Das Geld wäre besser in Wissenschaft und Lehre zu investieren als in solche Imagekampagnen.
Auch hier hätte ich einen Tipp, wie es besser geht: Schafft Bedingungen, unter denen es nicht nötig ist für den Hauch einer Chance auf eine wiss. Karriere dauerhaft > 60 Stunden zu arbeiten, ständig umzuzuziehen oder zu pendeln. Das könnte Frauen auch helfen. #IchBinHanna
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Universitäten müssen auch mal begreifen, dass Personalentwicklung in der Wissenschaft sich nicht auf Professuren beschränkt. Es gibt noch eine ganze Menge anderes wissenschaftliches Personal - das darf man nicht dem Zufall überlassen, was da passiert! #IchbinHanna
Wenn man nämlich auf der Professurebene erst anfängt, was verbessern zu wollen (egal ob allgemeine Personalentwicklung oder Gleichstellung), setzt man viel zu spät an. Die Leute gehen früher verloren - und wer schon weg ist, ist eben weg. #IchBinHanna
Man nennt es "Anschlussverwendung", nicht wahr? Der "Nachwuchs" wird durch die Universitäten geschleust, um dann anderswo unterzukommen (s. @BMBF_Bund, @AnjaKarliczek). Huch, dann fehlen aber plötzlich Leute für die Professuren - wer hätte es gedacht? #IchBinHanna
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In wenigen Tagen endet die Wahlperiode, Zeit für eine Bilanz von @AnjaKarliczek als Bundesbildungsministerin. Ich habe ein paar Lowlights ihrer „Leistungen“ zusammengestellt.

#Karliczek hat fast #Scheuer-Qualität. Ein Thread. (1/22)

#Aufbruch #keinWeiterSo
Womit bleiben Sie eigentlich im Gedächtnis, Frau Karliczek?

Vier Antworten 👇

(2/22)
Karliczek und ihre Scheinargumente gegen die #EheFürAlle.

Oder wie Claudia Roth sagt: „Frau Karliczek antwortet wie sie will.“

(3/22)
#Aufbruch #keinWeiterSo
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In seinem Nachruf auf Hermann Kinder schreibt Hilmar Klute in der @SZ, dass der Konstanzer Schriftsteller und Germanist bei seinen Studierenden sehr beliebt gewesen sei. Ganz aus meiner Sicht will ich in einem Thread schreiben, warum das stimmt. (1/x)
sueddeutsche.de/kultur/gestorb…
Als ich mich 1995 an der @UniKonstanz einschrieb, kannte ich Hermann Kinder schon als Autor des Buches „Fremd – daheim”. Fast verschwörerisch hatte mich eine Freundin, die von meinen Studienpläne wusste, gefragt: „Kennst du Kinder?” und mir dieses Buch geschenkt. (2/x)
Das Buch ist kein schriftstellerisches Hauptwerk, sondern versammelt Gelegenheitstexte – genau richtig, um sich auf eine Studium an der Universität hoch über dem Bodensee einzustimmen. Der darin formulierte Wunsch, diesen See ein einziges Mal ganz ohne Wasser … (3/x)
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Soziologie in der Wissensgesellschaft zu Wort kommen zu lassen, wie Eva Barlösius in ihrer Keynote gerade gefordert hat, bedeutet für mich auch zu twittern 😉 Deshalb meine Highlights aus dem sehr spannenden und dichten Vortrag. #dögs
Barlösius liefert zunächst eine spannende Darstellung der unterschiedlichen Wortmeldungen und Diagnosen aus der Soziologie zur Corona-Krise. Stichpunkte: Solidarität, Singularität usw. #dögs
Zeitdiagnosen müssen sich am Grad der Wissenschaftlichkeit messen, wobei die Soziologie selbst der Gradmesser ist -> Barlösius weist darauf hin, dass dies eine Ilusio ist, da es eine gemeinsame Feldzuschreibung nicht gibt #dögs
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Lese gerade The Slow Professor: Challenging the Culture of Speed in the Academy (M. Berg & B. K. Seeber, danke für den Tipp @CorinnaNoRue), & ganz viel passt in die Diskussion um #IchBinHanna. Deshalb aus dem Urlaub ein paar Zitate & große Lektüreempfehlung. 1/x
Statt immer kleinteiligerem Zeitmanagement brauchen Akademiker*innen regelmäßige Phasen "timeless time": Zeit, die nicht zielorientiertes & kreatives Denken erlaubt. Und das ohne den ständigen Druck, alles so schnell wie mgl zu publizieren & damit quantifizierbar zu machen. 2/x
Zu guter Lehre gehört die affektive Bindung von Studierenden an eine Lehrperson, ein Institut, ein Fach: "What motivates students to persist w/ difficulties are the positive emotions arising from 'affiliation' or belonging." (p.39) 3/x
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-ICH HALTE ES NICHT MEHR AUS-

Forschung und Klimakrise🧵
1/19 Seit Jahrzehnten erforschen wir das Klimasystem und versuchen es zu verstehen. Wir wissen um die Ursachen und Gefahren der #Klimakrise. Wir liefern die Erkenntnis, die Politik soll sie umsetzen.
2 Doch haben all die Paper, Expeditionen und Konferenzen jemals CO₂ aus der Atmosphäre entfernt? Nein! Fachliteratur verstaubt in Archiven, die Politik kümmert sich einen Scheiß um Klima und #IPCC Berichte und Wissenschaftlys finden sich mit der Rolle der ewigen Mahner ab.
3 Derweil brennt, überflutet, versauert, vertrocknet die Welt. Dank der Forschung wissen wir wie schlimm es vermutlich werden wird, aber wenn es um Lösungen geht, zucken Wissenschaftlys mit den Schultern und degradieren sich mit einem „Was kann ich schon tun?“ zu Zuschauys.
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Im Deutschland des 21. Jahrhunderts

wird auf Betreiben der CDU-Bundesregierung & maßgeblich finanziert vom Bundesverteidigungsministerium

ein Lehrstuhl für Völkerrecht und geopolitische Strategie

ehrenhalber nach einem Hauptadvokaten des Vietnam-Desasters benannt.
Während Fachbereiche, Forschende, Lehrende für Friedens-, Konflikt- oder Armutsforschung, Sprachen, Kulturwissenschaft, Post/Kolonialismusstudien,

mit freundl Grüßen von Bundesbildungsministerin Karliczek

am ausgestreckten Arm verhungern dürfen.

#IchBinHanna
#IchbinReyhan
Nur falls mal irgendjemand
über die übliche mediale Aufmerksamkeitsspanne hinaus
darüber nachdenken möchte,

was hier so alles "strategisch" außen-, sicherheits- und bildungspolitisch schiefläuft

und wie diese Dinge zusammenhängen.
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Es fehlt nicht an „Gegenreden“ zu #IchbinHanna. Die wenigsten adressieren jedoch die vorgebrachte Kritik. Auch der Text von Reinhard Jahn weist typische Elemente einer Rhetorik auf, die mehr auf Effekt als auf Argument setzt. Ein Thread 🧵⬇️
Der Text beginnt bereits mit zwei Formulierungen, die nicht recht zusammenpassen wollen. Es ginge, behauptet er, in der Kritik „einiges durcheinander“. Das Durcheinander will Jahn aber nicht einordnen, sondern die Debatte „auf den Boden der Realität“ zurückholen. Diese sei 1/x
außerdem „zunehmend von Partikularinteressen geleite[t]“. Schon im ersten Absatz inszeniert Jahn also einen dreifachen Mangel: Unordnung, Realitätsverlust und Instrumentalisierung der Debatte. Das sind schwerwiegende Anschuldigungen. Belegt werden sie nirgends. 2/x
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#ichbinhanna und Elternschaft
Mit Kindern kann man nicht genauso weiterarbeiten, wie vorher. Gerade, wenn das Unterstützungsnetzwerk fehlt - was häufig der Fall ist, durch viele Ortswechsel.

Der Anspruch trotzdem genauso viel zu schaffen, wie die Kolleg:innen, zu publizieren,
Qualifizierungsarbeiten fertig zu stellen, ist trotzdem da. Nach der Geburt meines 1. Kindes habe ich in einem Eltern-Kind-Büro weitergeschrieben. Alle anderen dort, waren auch Eltern, die in der Wissenschaft tätig waren und die Elternzeit nutzen mussten. Eine tolle Möglichkeit,
aber auch symptomatisch. Übermüdet und mit zusätzlicher Care-Arbeit kann man nicht genauso produktiv sein, wie vorher. Der Anspruch führt in Überforderungssituationen, erhöhtem psychischen Druck und Schreibblockaden (war bei mir so). Mit einer halben Stelle kann man auch nicht
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Heute Abend lief die Tagesschau mit kurzem Einspieler vom BMBF zum jüngsten IPCC-Bericht und diese #IchBinHanna muss sich in Folge einfach mal kurz Luft machen: 1/?
#IchBinHanna|s forschen u.a. zum Insektensterben, zum Klimawandel, zur Diskriminierung, zum Wohlstandsgefälle, zur Polarisierung der Medien, zu den Auswirkungen von Technologienutzung und Sozialen Medien, zur Wissenschaftskommunikation u.v.m. 2/
Alle diese Probleme sind heute wichtiger als je zuvor. Doch in den Augen vom BMBF/CDU sind dies keine "richtigen" Wissenschaften. Sie produzieren keine Innovation, keine Produkte für einen Markt, sind nicht Teil von Wertschöpfungsketten.
Stattdessen zeigen sie Probleme auf. 3/
Read 33 tweets
Meine Review-Reihe zu den Parteiprogrammen & Angeboten an "Nachwuchswissenschaftler*innen" geht in die dritte Runde, diesmal wird das Programm der @Die_Gruenen genauer angeschaut. #IchbinHanna #Hannagehtwählen 10/1
"Wir wollen erreichen, dass bis 2025 Staat und Unternehmen insgesamt mindestens 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung in Forschung und Entwicklung investieren" 10/2
"Außerdem brauchen wir eine auskömmliche Grundfinanzierung in der Wissenschaft, um die Abhängigkeit von den in den letzten Jahren stark gestiegenen Drittmitteln wieder einzudämmen. 10/3
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#IchBinHanna
Während des Drehs habe ich beim Kistenpacken gesagt, dass ich sauer bin, dass es so nicht hätte enden sollen. Es kann sein, dass 1 berechtigte Wut zu spüren ist - trotz des privilegierten Gehens mit deutschem Pass & unbefristeter Stelle.
1/

zdf.de/nachrichten/he…
In diesem Video nämlich verspricht die Bildungsministerin Frau @AnjaKarliczek: "Hochqualifizierte brauchen sich keine Sorgen zu machen [...]". Doch! Wir müssen uns jede Sorge machen und evtl. auswandern, weil keine*r auf uns hören möchte.
2/
Bis Politik und Uni sich die Schuld hin und her geschoben haben, verlassen mehr Menschen diese Institution. Im #HeuteJournal machen @MartinavDannen und @christine_blume auf weitere Missstände an den Unis aufmerksam.

3/
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In the wake of #IchBinHanna, here's my pessimistic take on higher education. I have gone through it as an undergrad and grad student for 3 years each, worked on a PhD for 1.5 years, and now have teaching duty as permanent administrative staff. These are my personal views. 1/7
The university system in Germany has a perverse incentive structure for all involved.

Let us start with the universities: They are supposed to successfully educate people and create new knowledge, but they get funding proportional to the number of students who get a diploma. 2/7
Professors are supposed to do novel research and pass on their knowledge, but they get prestige and funds for papers, regardless of relevance, in high-tier journals. If they focus on teaching, they get prestige for expanding the number of courses and students completing them. 3/7
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Gerade die GEW-Studie "Arbeits- und Beschäftigungsbedingungen an Hochschulen in Deutschland" quergelesen (ist ja Kernkompetenz in Wissenschaft). Wer sich gruseln will, liest selber nach. Hier nur ein paar Gedanken dazu #ichbinhanna 1/x
1. In NRW ist das wissenschaftliche Personal zwischen 2006 und 2018 um 2/3 (In Worten: Zwei Drittel) gewachsen. Das korreliert mit dem Anstieg der Studierenden, aber nicht mit dem seichten Anstieg unbefristeter Stellen. Wirkt wie Wissenschaft in Franchise-Manier: 2/x
Du darfst den Namen der Uni im Briefkopf tragen, aber ansonsten bist du auf dich allein gestellt.
2. Zur Personalentwicklung gehört auch der Punkt "Personalaustritt". Jeder, der schon mal mit dem Begriff "Projektverantwortung" nach Beendigung eines Arbeitsverhältnisses 3/x
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What we value as academics vs how academic work is evaluated by various stakeholders in politics/media/outside of HigherEd has been a clear undercurrent in #IchBinHanna .

One problem I've talked about before is the criterion of 'innovation'.

Some more thoughts: THREAD 🧵1/25
We see this in the commentary of yesterday's Tagesthemen. A fundamental disregard for academic work is on display: 'young scholars need to deal with reality’, ‘there isn't enough space for everyone to get permanent jobs’, ‘the system is as it should be’ etc. #IchBinHanna 2/25
Although NOBODY is actually demanding permanent jobs for 'everyone' by the way - academic work is once again relegated to the privileged 'hobby' sphere: ‘just deal with it, academia is supposed to be a competitive environment after all?’ #IchBinHanna 3/25
Read 25 tweets

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