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Most recents (13)

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Warum trotz Pandemie #MECFS und auch #LongCovid weiterhin psychosomatisiert werden - ein Appell an die #medbubble

Anfangs schien das Interesse der Gesellschaft an #LongCovid noch groß. Die vielen Einschränkungen und Verbote, die durch Covid kamen, führten jedoch bald dazu,
dass ein Teil der Gesellschaft das Thema nicht mehr hören wollte.

Die Psyche als Ursache der Erkrankung wurde daher von vielen mit offenen Armen empfangen - "dann kann es mich ja nicht treffen".
Wissenschaft wurde durch das, was man glauben will, ersetzt.

Auch die #FDP-"ich
lass mir nichts verbieten"-Politik (z.B. auch bzgl. Solidarität gegenüber Risikogruppen) hat wahrhaftig ihren Teil dazu beigetragen, dass die Öffentlichkeit das Interesse an #LongCovid verloren hatte.
"Eigenverantwortung" wurde zum Wort der Stunde. Die Pandemie hat viele (aber
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Leider wird es jetzt ernst.

Nena braucht dringend eine Operation.
Es muss eine groĂźe Bauchwandhernie verschlossen werden sowie ein urologischer Eingriff vorgenommen werden.

Das ganze muss in einer Klinik stattfinden, die eine Kinderintensivstation hat.

Nun kommen wir zum
schwierigen Part, weswegen ich Euch um Retweet für möglichst viel #FollowerPower besonders in der #medbubble bitte:

Auf der Intensivstation muss die Anwesenheit eines Elternteils durchgehend erlaubt sein. Nenas schweres Trauma fĂĽhrt dazu, dass sie absolut panisch auf jede
Sekunde Abwesenheit einer Bezugsperson reagiert. In diesen Zuständen kommt es zu selbstgefährdendem Verhalten sowie zu körperlichen Reaktionen, die lebensgefährlich werden können.
Aus dem selben Grund muss in der gesuchten Klinik auch die Mitnahme eines Assistenzhundes auf
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Ich wurde am ersten Tag meines Chirurgiequartals begrüßt mit der Frage, was ich später machen möchte.

Anästhesie.

„Dann können wir uns die Lehre ja sparen.“

Aber vielleicht war ich einfach nicht demĂĽtig genug. Warum zerlegt sich die #medbubble wieder selbst?
Ich war ehrlich interessiert und wollte zumindest in den 3 Monaten von der Chirurgie mitnehmen, was geht, weil ich wusste, es wĂĽrden dabei bleiben.

Ich verstehe nicht, wieso man die zum großen Teil negativen Erfahrungen zu rechtfertigen versucht, anstatt etwas zu ändern.
Und was in meinem Fall auch unter „Haken halten“ fiel: Ausschleusen war PJler-Aufgabe. Was oft bedeutet hat: Im Saal warten, bis Pat. wach ist, und ausschleusen, während die Operateur:innen Mittagessen gingen. Wie es um mein Mittagessen stand, brauche ich wohl nicht erzählen…
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RT sehr erwĂĽnscht!

Liebe #elternbubble, werdende & zukĂĽnftige Eltern,

ich werde oft gefragt, wie ich herausgefunden habe, dass mein Sohn an Lebensmittelallerigen leidet.

Ich bin KEINE Medizinerin, nur Mutter. Trotzdem versuche ich mich an einem kleinen #aufklärungstweet... 1/
und spreche auch die #medbubble mit an, falls ich unbeabsichtigt Falsch- oder Halbinformationen verbreiten sollte.

Wir haben einen kleinen Ärztemarathon hinter uns. Ich habe sehr viele Informationen zu dem Thema sammeln können und spreche hier aus eigener Erfahrung. 3/
Deshalb kann ich vorweg sagen, dass es mitunter kein leichter Weg zur Diagnose Lebensmittelallergie (LMA) ist, besonders wenn man einen Kinderarzt wie unseren damaligen hat... Möglicherweise ist das aber auch nicht mal die erste Idee, die einem in den Sinn kommt. 4/
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Aktuell häufen sich die Tweets / Meldungen, dass es wieder Patienten mit schwerer #Pneumonie bzw starker Lungenbeteiligung bei #Covid gibt - ähnlich zu Alpha / Delta Zeit.

KEINE KAUSALITĂ„T NUR BEOBACHTUNGEN!

Eine Sammlung. Gerne mehr Hinweise als Druko. đź”˝ #MedBubble
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jetzt geht es um die #ExPostTriage
Lauterbach meint es hätte bisher keinen Fall der Triage bei der Versorgung von Covid-Patienten gegeben...
Da hört man aus der #MedBubble aber anderes.
PS: Triage gibt es IMMER.
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Es geht uns mit diesem Account um PatientInnen. Aber auch um Pflegepersonal, Ă„rztinnen und Ă„rzte.

Viele aus der #MedBubble stehen unter Druck, pfeifen aus dem letzten Loch.

Aber es sind PatientInnen, die im Zweifel mit ihrem Leben bezahlen. Jeden Tag.

1/
Schuld ist ein auf Profit ausgerichtetes System. Schuld ist aber auch das Welt- und Menschenbild vieler Mediziner.

Und bei allem Verständnis für den Stress und die hohe Belastung: Es liegt auch an Euch, hieran etwas zu verändern.

2/
Ein großer Schritt wäre es bereits, PatientInnen als gleichberechtigt anzuerkennen, Fehler einzuräumen, Transparenz zu schaffen.

In kaum einer Situation ist das Machtgefälle größer und viele lassen das die kranken und auf Hilfe angewiesenen Menschen deutlich spüren.

3/
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#medbubble
#Labor

Wir brauchen ganz dringend Eure Hilfe!

Gesucht wir ein Labor/eine Klinik im In- und Ausland, die sich mit der Bestimmung der EBV Spezifischen T-Zellen beschäftigt bzw diese messen kann!

Laut dem was unsere behandelnden Ă„rzte wissen gibt es zur Zeit im D kein
kommerzielles Kit.

Hintergrund der Frage:

Nena kämpft seit 5 Jahren mit einer chronischen EBV Infektion.

Aufgrund ihrer Immunsupprimierung sowie einer angeborenen Abwehrschwäche bekommt sie den Virus nicht in den Griff.

Neben Erschöpfung, neurologischen Problemen und immer
wieder Atemnot durch angeschwollene Lymphknoten in der Nase besteht vor allem bei einem Persistieren der hohen Viruslast die Gefahr, dass Nena ein bösartiges Lymphom entwickeln könnte (PTLD).

Um den Nutzen einer möglichen, aber noch experimentellen Therapie anschätzen zu
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Ich wünschte, alle Ärzt:innen wären so rücksichtsvoll!

Bei vielen jedoch wiegt der reibungslose Praxisablauf, die Ă–konomisierung der Termine, schwerer als das Empfinden des Patienten!

Ein Beispiel aus der Urologie:
Patientin kommt zur Blasenspiegelung. Gibt im Vorfeld bereits an, unter med. verursachter PTBS zu leiden. Erklärt, dass vor allem „Ausgeliefertsein“ das Trauma verstärkt. Jaja, wir achten drauf….

Termin kommt. Pat. wird in Untersuchungs-/Eingriffsraum gebracht. Soll sich in
einer kleinen Kabine untenrum frei machen. Arzthelferin weist sie dann an, sich auf den Untersuchungsstuhl zu setzen- wie gesagt: bis auf T-Shirt nackt.

U-Stuhl ähnelt Gyn-Stuhl. Helferin platziert Patientin als auf diesem Stuhl und verlässt mit der Bemerkung, der Arzt käme
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Ein Thread 🧵
Liebe #medbubble #MedTwitter

Ein Vorfall vor ca. 1 Woche in Zusammenhang mit der @NeuroEssen bereitet mir als ehemaligem Wissenschaftler und #MECFS Erkrankter Sorgen, weswegen ich diesen Text an 250 Empfänger in D per Mail verschickt habe:

Bevor im Rahmen meiner
Erkrankung eine Small-Fiber-Neuropathie diagnostiziert wurde, sind meine Beschwerden komplett der #Psychosomatik zugeschrieben worden. Wie Sie sicherlich wissen, findet man meine beiden Erkrankungsbilder auch häufig bei #LongCovid Betroffenen. Eckart von Hirschhausen hat
kürzlich eine #LongCovid Dokumentation veröffentlicht, in der auch Prof. Kleinschnitz von der Neurologie Essen interviewt wird (Quelle 1). Herr Kleinschnitz vertritt auf Basis einer eigenen nicht veröffentlichten Studie die Meinung, dass Long Covid eine psychosomatische
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CN #Sexismus #Misogynie #RapeCulture

Vor 2 Tagen hat @rogguronium öffentlichwirksam auf den sexistischen & übergriffigen Content von @.Doktor_FreakOut hingewiesen. (an dieser Stelle noch mal dringende Blockempfehlung, sobald er den Account wieder aktiviert)
1/
#MedMeToo #MeToo
Das hat zum Einen dazu geführt, dass Betroffene (und vor allem FLINTA) von eigenen Horrorerfahrungen durch übergriffige Ärzte erzählt haben und dass andere, im medizinischen Bereich Tätige, auf die besondere Position und Gefahr hingewiesen haben, die durch

2/
a) das Machtgefälle zwischen behandelnde*r Ärzt*in und Patient*in
und
b) der Wehrlosigkeit der Patient*innen zB im narkotisiertem Zustand
besteht.
Aber leider, wie immer, gibt es nicht nur positive Reaktionen.
3/
Read 44 tweets
Lange habe ich mich nicht getraut,aber jetzt muss ich Euch fragen:

Gibt es jemand mit Symtomen von #LongCovid nach IMPFUNG?

Kurz zu mir:
Januar 2020 aus London mit einem Infekt heim gekommen. Erst harmlos, bisschen Erkältung, wenig Magen-Darm.
Dann nach 4-5 Tagen Besserung
Akute drastische Verschlechterung. Husten 24 h non stop, nichts half. Atemnot. Diagnose: Atypische Pneumonie mit Pericarditis.
Ich war 4 Wochen richtig krank, brauchte Monate um wieder „normal“ belastbar zu werden.

Vermutung: Covid Infektion.
Sprung nach 21: 1.+2. Impfung im Februar.
Nach der 2. 10 Tage heftig krank mit Fieber und Gliederschmerzen aus der Hölle.

Langsam wieder alles ok geworden, aber nicht mehr voll belastbar,schneller erschöpft.

3. Impfung 08/21 machte keine Symptome akut. Aber ab 09/21 ging es los
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#Eigenverantwortung 2 verfickte Jahre lang haben wir uns als #Schattenfamilien an alle Regeln gehalten, uns zeitweise isoliert, uns mit Wegnahme des #kita Platzes und der Inobhutnahme seitens der #Schulen drohen lassen wegen Verweigerung der #Präsenzpflicht. Wir lebten 1/x
#Solidarität. Wir blieben wegen jedem pups zu Hause, um uns zu schützen, um andere zu schützen. Wir besorgten uns #offlable Impfungen wie so Schwerverbrecher oder Dealer am Hbf. wir bettelten die Eltern der anderen Kinder an, freiwillig Masken zu tragen (Oktober 2021) 2/x
Nach Wegfall der #Maskenpflicht. Wir wurden belächelt. Wir schrieben Mails, unterschrieben Petitionen, stellten Anträge, suchten Mitstreiter und fanden keine. Nur hier bei Twitter, da tickten #WirWerdenLaut #wirsindmehr so wie wir. Nach 2 Jahren des Jonglierens mit Kita-Kind 3/x
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